„Ich wusste, dass dieses Pferd bei uns landen würde, nachdem du das erste Mal die Fotos und das Video gesehen hast.“
Diese Aussage stammt von meinem Freund, der übrigens auch nicht traurig ist, dass Shiloh jetzt Teil unserer Familie ist. Am 6. Februar 2022 haben wir Shiloh in Frankfurt abgeholt und er ist jetzt eine knappe Woche bei uns. Er hat sich gleich sehr gut eingelebt, ist zutraulich, entspannt und unheimlich bemüht alles richtig zu machen.
So, das war die Kurzfassung von meinem Mustang-Abenteuer für Lese-Muffel. Jetzt folgt dann die ausführliche Version:
Am liebsten wäre ich in die USA geflogen, um mir einen Mustang in einer Auffangstation vom BLM auszusuchen, aber das war Pandemie-bedingt nicht möglich.
Also musste ich den Fotos und Videos vertrauen oder meinen Traum vom Mustang noch etwas herauszögern. Letzteres war definitiv keine Option!
2011 … ein unkonventioneller Pferdekauf
Ich besitze bereits ein Pferd und auf jenes wurde ich damals aufmerksam, weil er mich auf einem Foto ansprach, dabei sah man ihn nur von hinten. Dieses palominofarbige Hinterteil reichte aus damit ich 300 Kilometer weit fahre, um mir das Pferd vor Ort anzuschauen. Eine ganze Stunde lang stand ich da, beobachtete den Palomino (der mich auch immer wieder anstarrte) und plauderte mit der Verkäuferin. Anfassen konnte ich den knapp vierjährigen Palomino nicht und habe es auch gar nicht erst versucht, er durfte unberührt draußen in der Herde aufwachsen. Die Verkäuferin meinte es wäre ein „bon garçon“, ein guter Junge, der Ehemann schüttelte vehement den Kopf und fragte mich, ob ich den englischen Ausdruck „pain in the ass“ verstehen würde. Verkauft wurde das Pferd, weil das Ehepaar ins Alter gekommen ist, jedes Jahr noch um die 10 Fohlen hat, vom Pferdeverkauf lebt und der Mann keine Palominos mag, vor allem dieses Exemplar hier nicht. Ich fand das eine sehr ehrliche Antwort. Sie wunderten sich, dass jemand an diesem Pferd interessiert sei und meinten entweder ich sei verrückt oder kenne mehr von Pferden als sie.
Ich habe gleich den Kaufvertrag (ohne AKU) unterschrieben und habe ganz nebenbei erfahren, dass mein neues Pferd ein eingetragenes Paint Horse ist (ja es gibt auch einfarbige Paints, aber die sind leider weitaus weniger attraktiv auf dem Pferdemarkt). Das spielte sich 2011 in Québec/Kanada ab. Ja, dieses Pferd hat definitiv Charakter und seinen eigenen Kopf, aber irgendwie harmonieren wir und ich bin sehr glücklich über meine damalige Entscheidung.
10 Jahre später … im Jahre 2021 schlägt das Mustang-Fieber zu
In der Zwischenzeit wohnen der Kanadier (also das Paint Horse) und ich in Luxemburg. Ich bekomme durch Zufall mit, dass es möglich ist, auch als Nicht-Amerikaner, einen Mustang zu kaufen. Ich lese mir aufmerksam die Internetseite von American Mustang Germany durch und denke die ganze Zeit, dass es doch irgendein Haken geben muss. Mustangs faszinieren mich seit Kindesbeinen an und, dass ich mir jetzt diesen Traum erfüllen kann, erschien irgendwie so surreal. Die Besitzerin vom Aktiv-Stall war von meiner Mustang-Idee begeistert, mein Freund stellte sich auch nicht quer und somit nahm ich Kontakt mit Silke auf.
Mein Wunschmustang …
Ich hatte genaue Vorstellungen: Wallach, Farbe egal, nur kein Fuchs und kein Schimmel. Füchse erinnern mich zu sehr an mein erstes Pferd und einen Schimmel putzen macht mir persönlich keinen Spaß. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich versorge seit 2 Jahren einen Spanier der dabei ist richtiger Schimmel zu werden. Er sollte ein Stockmaß von mindestens 150 cm haben (mein Freund möchte den Mustang nämlich auch reiten, weil der Kanadier und er nicht so harmonieren) und zwischen 3 und 6 Jahren alt sein. Ausreise ab Frühjahr 2022.
Da ich Working Equitation reite, sollte er neugierig und unerschrocken sein. Im Idealfall soll er eines Tages in die Fußstapfen des Kanadiers treten (hoffentlich liest der Kanadier das jetzt nicht, der ist nämlich Topfit und mag es nicht, wenn er nicht zum Einsatz kommt).
Gerade im Sommerurlaub auf Island angekommen, will ich ein letztes Mal meine Mailbox kontrollieren bevor 3 Wochen Flugmodus angesagt ist. Da habe ich nicht mit Silke gerechnet, die eben ein paar Mustangs und ein Mulifohlen aus einem Kill Pen gerettet hat. Meine Aufmerksamkeit bleibt bei dem letzten aufgelisteten Pferd hängen: „Shiloh, dun Wallach, soll 5 Jahre alt sein, sehr freundlich“. Beschreibung passt! Ausreise Dezember/Januar. Okay, das passt nicht. Die Stallbetreiberin des Aktiv-Stalls integriert neue Pferde nicht so gerne im Winter.
Die Fotos und Videos kann ich mir nicht anschauen, da mein Smartphone zu alt ist. Eigentlich will ich Silke bereits schreiben, dass nichts Passendes für mich dabei ist, weil die Ausreise zu früh ist, aber dann öffnet mein Freund mit seinem Smartphone das Video und die Fotos. So ein Ausreise Termin kann man bestimmt verhandeln.
Die Entscheidung
Ich wechsle während des Urlaubes ein paar Mails mit Silke und irgendwann telefonieren wir auch. Ich fand es ein sehr ehrliches Gespräch; Silke meinte auch, sie wäre sich durchaus bewusst, dass ich die Katze im Sack kaufe. Shiloh kommt aus einem Kill Pen, es gibt kein Title, der Freezebrand ist verwaschen (ohne Scheren also nicht zu lesen) und das Pferd steht noch in einer Quarantäne Station (in den Kill Pens treiben sich alle möglichen Krankheiten rum) und ist somit noch nicht bei Sandra, der Mustang-Trainerin, angekommen. Wir wissen also nicht, ob die Altersangabe stimmt, kennen seine Vorgeschichte nicht, wissen nicht aus welcher Gegend er stammt und wann er eingefangen wurde. Die Stallbetreiberin ist einverstanden Shiloh im Winter aufzunehmen und so entscheide ich mich für ihn, trotz all dieser Unsicherheiten.
Der Aufenthalt bei Rackettown Mustangs
Bei Sandra wird der Mustang auf sein neues Leben vorbereitet. Regelmäßig gibt es Update-Videos. Als die USA endlich wieder die Grenze für Europäer öffnen, habe ich den Wunsch Shiloh zu besuchen, doch leider bekomme ich zu dem Zeitpunkt keinen Urlaub. Mittlerweile wurde sein Freezebrand gelesen: er ist 2018 geboren, kommt aus Nevada (Antelope Valley HMA) und wurde als Fohlen eingefangen. Warum er im Kill Pen gelandet ist, wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren.
Der Import und die Abholung in Frankfurt
Der Import wurde von Silke und Sandra mit EMO TRANS organisiert. Ich musste abgesehen von Rechnungen zahlen und einem Formular ausfüllen nichts machen. Für mich persönlich war die größte Herausforderung ein PayPal Konto zu erstellen.
Der Tag der Abholung naht und die Vorfreude steigt. Mein einziger Gedanke in der Vorwoche war, hoffentlich bekomme ich jetzt kein Corona, denn ich möchte den Mustang am Sonntag persönlich in Frankfurt abholen …
Das Verladen in Frankfurt verlief angeblich reibungslos, behauptet mein Freund. Nachdem der Transporter eingeparkt war, bin ich schnell auf Toilette (die gleich nebenan war) und als ich zurückkam, stand das Pferd bereits im Transporter. Bleibt zu hoffen, dass mein Timing in der späteren Arbeit mit dem Mustang besser klappt.
Unsere Gespräche im Transporter müssen wohl so langweilig gewesen sein, dass Shiloh die ganze Fahrt über geschlafen hat. Den Kopf hatte er auf der Bruststange abgelegt und gedöst. Er hat eine wahnsinnige Balance, kein Kreisverkehr und keine Geschwindigkeitsbegrenzung-Rampe haben ihn gestört. Das Heu blieb unangerührt, dabei wurde mein Freund extra dazu aufgefordert 2 Heunetze zu füllen, denn man weiß ja nie was alles unterwegs passieren kann.
Die Ankunft im neuen Zuhause
Im Stall angekommen, sehe ich mein Pferd dann das erste Mal so richtig. Er ist viel kleiner und zierlicher als ich es von den Fotos und Videos wahrgenommen habe. Eigentlich hätte mir das auf der Kamera im Transporter bereits auffallen müssen … nur wenige Pferde können den Kopf auf der Bruststange ablegen ohne dabei zu knien. Kurz kommt mir der Gedanke, dass ich Shiloh später beim Reiten doch nicht mit meinem Freund teilen muss … dann fällt mir wieder ein, dass Shiloh dieses Jahr erst 4 Jahre alt wird und noch wachsen wird …Und wenn nicht, auch nicht schlimm. Angeblich geht der Trend ja zum Zweit-Mustang J
In Frankfurt meinte Silke noch, ich solle Halfter und eventuell auch Strick dranlassen, weil er doch noch schüchtern sei. Der ursprüngliche Plan war eigentlich Shiloh mit einem 5-jährigen Merens Wallach (der ebenfalls neu ist) auf dem Integrations-Paddock zusammenzuführen. Dabei sind Halfter und Strick nicht ganz so optimal. Also doch lieber alleine in eine Box oder ins Round Pen? Nein, wir beschließen Halfter und Strick abzunehmen und ihn mit dem Merens-Wallach zusammenzuführen.
Shiloh inspiziert das Paddock, der Merens dackelt ihm hinterher und nervt. Shiloh sagt ihm deutlich er solle aufhören und beide gehen fressen. Es ist nicht die große Liebe, aber eine funktionierende Zweck-WG. In zwei Wochen werden beide in die 20-köpfige bestehende Herde integriert und da wird dann wohl jeder sein Glück finden.
Das Integrations-Paddock ist so angelegt, dass die Pferde von zwei Seiten aus Kontakt mit der Herde haben. Auf der einen Seite ist ein E-Zaun auf der anderen Seite ein Gatter ohne E-Zaun. Shiloh hat sich dummerweise die Seite mit E-Zaun ausgesucht, um mit einem neugierigen Tinker Kontakt aufzunehmen. Er hält sich jetzt vom Zaun und dem Tinker weg.
Der erste Tag nach der Ankunft
Am nächsten Tag bekomme ich gleich von der Stallbetreiberin ein Foto, auf welchem Shiloh im Liegen schläft. Er fühlt sich also wohl. Ich muss montags nicht arbeiten und mache mich deshalb früh in den Stall, ausgerüstet mit Lektüre und Proviant. Wir erinnern uns: gegen die klare Empfehlung von Silke habe ich ja das Halfter abgenommen.
Mein Plan steht: ich setzte mich jetzt mit meinem spannenden Buch auf die Heuraufe und warte bis Shiloh irgendwann Kontakt sucht. Die Überraschung kommt sogleich: Ich betrete das Paddock und Shiloh kommt mir entgegen und bleibt vor mir stehen. Ich laufe zurück zum Zaun, um meine Sachen abzulegen, Shiloh folgt mir. Ich gehe wieder in die Mitte, um nicht neben dem E-Zaun zu stehen, Shiloh folgt mir. Also traue ich mich ihn am Hals zu streicheln, an den Ganaschen, an der Stirn, wieder am Hals, über den Rücken zur Kruppe. Zunächst links (weil das seine bessere Seite ist) dann auch rechts. Dann gehe ich zur Heuraufe und setzte mich endlich hin. Shiloh folgt mir und frisst. Mein Buch liegt noch auf der anderen Seite. Ich springe also wieder runter von der Heuraufe und gehe zur anderen Seite, Shiloh folgt mir.
Später helfe ich den ganzen Pferdebestand zu entwurmen (außer Shiloh und sein Mitbewohner die erst nächste Woche entwurmt werden) und bei 40 Pferden schafft immer ein Pferd es Teile der Wurmkur auszuspucken. Dieses Mal sind es nicht die Haare geworden, sondern die Jacke.
Danach gehe ich zu Shiloh, er kommt, riecht an mir und geht. Ich auch, nach Hause zum Duschen und eine frische Jacke anziehen. Pferde haben eine sensible Nase und bei Mustangs ist es wahrscheinlich noch ausgeprägter. Ich dusche ausgiebig … Am Nachmittag bin ich zurück im Stall, Shiloh kommt und bleibt, die ausgewählte Seife entspricht also seinem Geschmack.
In den USA ist die Zeit davongelaufen und Shiloh kam noch nicht in den Genuss einer Hufpflege. Hufe geben muss also trainiert werden. In der Natur auf steinigem Untergrund nutzen die Hufe der Mustangs gut ab, aber in Gefangenschaft sieht das anders aus. Meine Barhufpflegerin ist alle 4 Wochen in unserer Ecke und nächstes Wochenende bearbeitet sie die Hufe des Kanadiers. Der Plan ist, dass sie sich zumindest Shiloh mal anschaut und, dass wir gemeinsam überlegen wie wir vorgehen.
Ohne große Erwartungen streichle ich seine Beine, er findet alles toll und ich beschließe das Bein kurz anzuheben und gleich wieder abzusetzen. Das gelingt bei allen vier Hufen ...
Dann kommt die Stallbetreiberin vorbei und möchte wissen, wie es mit dem Halftern klappt … das hatte ich doch glatt vergessen. Man muss es ja auch nicht übertreiben am ersten Tag.
Die nächsten Tage
Am nächsten Tag abends (der Alltag ist zurück und die Arbeit ruft) laufe ich dann mit Halfter aufs Paddock, Shiloh kommt mir entgegen, ich streichle ihn, putze ihn, hebe Hufe auf und ziehe schlussendlich auch ein Halfter an. Der Merens kommt nerven, ich scheuche ihn weg, Shiloh bleibt. Alles kein Thema. Er versteht genau für wen die Energie gedacht ist.
Am darauffolgenden Tag kann ich die Vorderhufe ganz entspannt auskratzen, vielleicht geht am Wochenende bei der Barhufpflegerin mehr als nur gucken … Shiloh ist nämlich fremden Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen.
Donnerstags verlassen wir das Paddock und erkunden die große weite Welt … nicht ganz, wir wollen es ja nicht übertreiben. Wir gehen ein paar Meter weg zum Hauptstall mit Putzplätzen und Sattelkammern. Er sieht seine Kumpel also nicht mehr, was ihn nicht im Geringsten stört. Neugierig begutachtet er alles. Nach ein paar Minuten ist er entspannt. Ich halte ihn am Strick, mein Freund darf das staubige Pferd putzen. Mittlerweile können wir auch alle Hufe auskratzen. Leute gehen vorbei, der Vater der Stallbetreiberin kommt rein, lacht und meint: „Ist das der Wilde? Der ist aber klein. Schon fast 4 Jahre, oder? Dann wird er aber nicht mehr viel wachsen!“. Er streichelt ihn über den Rücken und ich ahne bereits was kommt und stammle noch „Vorsicht, der ist noch nicht so weit“, als er ihn bereits freundschaftlich auf den Hintern klopft und hinter ihm vorbeigeht. Shiloh steht weiterhin entspannt da, als wenn nichts wäre. Der Mann entgegnet nur: „Ach Kind, ich hatte schon hunderte Pferde, der da macht nichts“ und läuft die Treppe hoch. Auch das findet Shiloh ganz normal. Der nächste Einsteller kommt rein, betrachtet Shiloh und sagt: „Eng Crevette“! „Crevette“ ist eine Garnele und so werden bei uns kleine Pferde genannt. Ich denke nur, gut, dass das Pferd weder französisch noch luxemburgisch versteht.
Wie geht es weiter
Ganz ehrlich, das weiß ich nicht. Ich habe einen Plan im Kopf, aber schlussendlich diktiert Shiloh das Tempo und das Programm. Wir werden in kleinen Einheiten die alltäglichen Dinge üben und das gegenseitige Vertrauen ausbauen. Am Wochenende wird er meine Barhufpflegerin kennen lernen und wir überlegen dann gemeinsam wie es mit der Hufbearbeitung weitergeht. In nächster Zeit darf dann auch die Osteopathin ihn mal durchchecken und Zähne werden wir auch irgendwann in den nächsten Wochen kontrollieren.
Ende des Monats wird er in die Herde integriert, was sicherlich anstrengend für ihn wird (oder für die anderen). Es ist ein Aktiv-Stall und die Pferde bewegen sich recht viel und spielen auch ausgiebig. Da ich viel draußen trainiere, muss er sich mit zwei leicht aggressiven Schwänen und ein paar verrückten Nilgänsen anfreunden, die ab und zu der Meinung sind, dass der Aussenreitplatz die natürliche Erweiterung ihres Teiches darstelle.
Sobald wir uns eine gute Basis aufgebaut haben, darf er den Kanadier und mich als Handpferd begleiten. Im Juni darf er dann mal in einen Working Equitation Lehrgang reinschnuppern und sich mit den Hindernissen vom Boden aus anfreunden.
Sobald er ausgewachsen ist, machen wir uns auch ans Reiten …
Kann man ein Pferd wirklich kaufen ohne es zu sehen?
Ich bin eigentlich ein sehr vorsichtiger Mensch, ich überlese alles zigmal (auch diesen Text) bevor ich es versende (für die Fehler in diesem Bericht entschuldige ich mich vorab, ich habe es nicht so mit der deutschen Grammatik, Akkusativ und Dativ sind meine persönlichen Feinde), ich lese das Kleingedruckte in Verträgen, ich lese sämtliche Beipackzettel, usw.
Dank meines ersten Pferdes kenne ich mich sehr gut aus mit Arthrose, Osteolyse, Sarkoiden, Saumbandentzündungen und Hufkrebs. Ich habe das Pferd damals bei einem befreundeten Züchter mehrmals Probe geritten und mit AKU gekauft. Ein Jahr nach dem Kauf kam der Arthrose Befund, da war das Pferd gerade mal 6 Jahre alt. Mit 22 Jahren musste ich das Pferd erlösen. Ich denke, dass ich damals Pech hatte. Das kann passieren.
Den Kanadier und Shiloh habe ich ohne AKU gekauft und der jetzt 15-jährige Kanadier ist noch immer bei bester Gesundheit.
Wichtig ist, dass man mit ehrlichen Menschen zu tun hat. Ich hatte nicht viele Informationen über Shiloh. Ich hätte „Nein“ sagen können und mich für ein Pferd entscheiden können das bereits im Training ist. Im Kaufvertrag war mir freigestellt, ob ich eine AKU veranlassen möchte oder nicht. Ich habe Silke einfach vertraut. Es geht nicht um den Profit, sondern diese Menschen vermitteln und trainieren Mustangs aus Leidenschaft, es ist eine Herzensangelegenheit.
Würde ich es nochmal machen?
Klar, der Trend geht ja bekanntlich zum Zweit-Mustang!